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Bavarian Contest Club auf der HAM Radio 2022 10.07.2022
(df9xv) Lange bevor die diesjährige HAM Radio die Pforten öffnet, beginnt die Vorbereitung auf DAS Treffen der Funkamateure am Bodensee.
In Zoom-Meetings des BCC-Vorstandes stehen Themen an, wie der Stand der Dinge beim Wirt des BCC-Buffets, welche Speisen zu welchen Preisen werden es und welches Bier und welche Getränke sollen wir unseren Gästen am Stand anbieten und schließlich: wer bringt was mit? Das ist fast wie bei einem Fieldday. Als alles das - auch nach einigen E-Mails insbesondere zur Bierbeprobung - geklärt ist, kommt vier Tage vor Messebeginn die Hiobsbotschaft, dass – entgegen aller Erwartungen - kein Kühlschrank verfügbar sein würde. Wie also Bier und andere Getränke kühlen? Nach Aufrufen zur Problemlösung im BCC-Reflektor, kreativen Lösungsansätzen und gefühlten 100 E-Mails zwischen den Organisatoren, entwickelt sich Naveed Malik, Chef der VfB-Stadiongaststätte in Friedrichshafen, zum Problemlöser und wirklichen Retter in der Not: Er stellt uns einen professionellen Getränkekühlschrank nicht nur zur Verfügung, sondern liefert selbigen am Messevortag auch an. Nur um den Abtransport am Sonntag müssen wir uns kümmern. Countdown läuft: T minus 20 Stunden Donnerstag, 12 Uhr mittags, Tatort Pizzeria La Scala, Bodensee-Center: Die Aufbau-Crew trifft ein, halbwegs frisch nach vielstündiger Autofahrt aber voll motiviert geht’s los: Pizza, Salate und Flüssiges. Schon jetzt gibt es viel zu erzählen – das Wenigste  davon sind messespezifische Themen. Wir freuen uns alle miteinander, uns (endlich) wiederzusehen – ein gutes Gefühl! Ein Anruf von Andi, DB8NI holt uns in die Messewirklichkeit zurück. Er ist bereits vor Ort und organisiert, baut auf und wartet schon auf uns. „Wir kommen gleich, sind fast da…“ Fix wird bezahlt und das A-Team kapert den Getränkemarkt, während das BTeam den Messestand von hinten aufrollt…

Aufbau – Theorie und Praxis
In der glühenden Mittagssonne werden Kisten und Kästen aus den Kofferräumen der Fahrzeuge zum Messestand geschleppt und der kleine BCC-Backstage-Bereich mit bereitgestellten Regalen füllt sich zusehends. Was bis jetzt auf Skizzen, Fotos und in Überlegungen zum konkreten Aufbau herumgeisterte, nimmt Formen an. UND: Der Platz für geplante Plakate und Plaketten ist tatsächlich da! „Links a bissl höher – nein mehr rechts - jetzt geht’s – na ja so halberlei, mehr in die mitten, so ist’s recht!“ Dass Zollstock und Augenmaß bisweilen diametral zueinanderstehen, störte nicht… „Am End muas es guat ausschaung, gell, dann passt’s scho‘!“ Große Freude bei allen, als der Kühlschrank eintrifft und so zimmerwarmes Bier und Wasser fortan auf Trinktemperatur heruntergekühlt wird. Nach kurzen Stellproben wird auch eine etwas neue Tischanordnung für die zu erwartenden Gäste gefunden: Das gewinkelte „Bauwerk in weiß-blau“ sollte sich noch als praktisch und sehr kommunikativ während der Messe erweisen. Ein letztes Ausrichten der Tischdecken in bayerischen Landesfarben und gegen 16.30 Uhr steht alles ziemlich perfekt. Die Messe kann losgehen. Sicher könnte es auch etwas zügiger gehen, jedoch wird das Aufbauen immer wieder gern von einem fröhlichen und freundschaftlichem „Hallo!“ unterbrochen, es hat etwas Familiäres, als sich Freunde bereits jetzt wiedersehen und gar nicht selten herzlich umarmen. Dafür sich Zeit zu nehmen ist selbstverständlich.

Was macht ein Aufbauteam am Abend?
Überraschenderweise was gänzlich Neues: Essen und Trinken!Was bietet sich mehr an, als die Stadion-Gaststätte – Tatort am Samstagabend – zu inspizieren? Gesagt, getan. Noch kurze Absprachen mit Naveed Malik, dem „Chef vons Chanze und dann aber ´ran an die Buletten…“ Was uns vom Aufbauteam wirklich überzeugt – im Grund war es aber auch schon zuvor so -, dass Luise, DL2MLU das richtige Händchen bei der Auswahl und den Verhandlungen mit dem Geschäftsführer der Stadion-Gaststätte hatte. Essen super, Lage bestens und Lokal mit Außengastronomie sind ideal geeignet für das BCC-Buffet 2022. Gut gelaunt verabschieden wir uns gegen 22.00 Uhr voneinander.

Erster Messetag
Aufbruch in Immenstaad, meinem “Wohnsitz” für die Messezeit, mit dem weltbesten aller nur vorstellbaren HAM Radio Chauffeure: Robby Pöschk, DM6DX, fährt mit seiner Staatskarosse asiatischen Ursprungs vor und bringt mich mit seinen auf Wunsch eisgekühlten Wohlfühlsitzen zur HAM Radio 2022. Um Punkt 09.00 Uhr MESZ wird mit dem Bayerischen Defiliermarsch der Stand des Bavarian Contest Clubs in Szene gesetzt – bewundernde Blicke der Standkameraden von der RRDXA inklusive. Eigentlich kennen die RRDXA-Kollegen nebenan das Prozedere ja schon. Irgendwann hatten wir auch mal ihnen zuliebe Preußens Gloria gespielt. Das gestrige „Hallo!“ anderer Aufbauteams findet eine um Zehnerpotenzen gesteigerte Fortsetzung während des gesamten ersten Messetages. Fast ununterbrochen gibt es Begrüßungen, werden Kaltgetränke gereicht und nicht selten tiefgründige, auch technische Gespräche geführt. Diskussionen über Conteste und deren Ergebnisse oder DX-Erlebnisse werden ausgetauscht. Eine heitere, gelöste Stimmung und ständiges, fortwährendes Interesse am BCC-Stand prägen den ersten HAM Radio Tag. Beim Vergleich mit anderen Ständen der unterschiedlichsten Interessengruppen zeigt sich auch dem unbedarften Beobachter: Beim BCC ist fast immer „volle Hütte“ und oft über die BCC-Standgrenzen deutlich hinausgehend. Das unmaßgebliche BCC-Fröhlichkeitsbarometer war vergleichbar S9+60dB…  TOP Contester und DXer – Oldies wie Newbies – treffen sich hier. Ob aus Europa oder DX: für einige Momente wird der BCC-Stand zum Nabel der Welt. Kein Wunder bei über 10.000 Messegästen aus über 50 Nationen, dass nicht wenige davon an unserem weiß-blauen Stand verweilten. Gute Stimmung, gute Gespräche, guter Tag – so neigt sich der erste Messetag dem Ende entgegen. Eine tolle Gemeinschaft und ganz dem Motto der diesjährigen HAM Radio „Wiedersehen mit Freunden“ folgend gilt für uns Contester im BCC „Gemeinsam statt einsam“. Es tut allen erkennbar gut, nach langer Zeit wieder im ganz persönlichem Austausch zu sein. Als Standverantwortlicher hat Robby, DM6DX neben seinem Tiger-Blick für alles und jedes auch das richtige Wetter- und Regenschirmgespür. Nur so ist es zu erklären, dass ich nahezu trockenen Hauptes relativ überhitzt auf dem vorgekühlten Co-Pilotensitz vom Messegelände gen Immenstaad verfrachtet werde.

Zweiter Messetag
UmPunkt 09.00 Uhr legt Anja,DO2WW, den Schalter um und durch die Halle dröhnt der Bayerische Defi‐liermarsch - noch schnell die Liste des eingeteilten Standpersonals mit dem Mut zur Lücke gecheckt und der BCC-Stand ist QRV. Standchef Robby, DM6DX blickt zufrieden in die Runde. Hat er doch früh morgens tiefgekühlte Motivationshäppchen besorgt: Im BCC-Back-Stage-Bereich prangt die von ihm kreierte Hinweistafel „Erdbeertorte für Standpersonal ab 10.00 Uhr“. Die Hallentemperatur sorgt dafür, dass die TK-Ware kein Erdbeer-Eistörtchen blieb. Erkennbar ist das Motivationshäppchen für die Stand-YLs und-OMs wohl ein Genuss. Robby zieht dankbare Worte und Blicke auf sich. Auch deswegen, weil er beim kleinen improvisierten Törtchen-Buffet mit Holzgäbelchen und Würstchenpappen dem technischen Diversity-Empfang folgt: Von Erdbeeren über Pfirsichen war bis zum Eierlikörchen tortentechnisch alles dabei. Danke Robby! Kaffee gibt’s übrigens auch: Die RRDXA-Gang pumpt kurzerhand ein Paar Kannen zu uns ´rüber…Danke, liebe RRDXAer! Der weitere Tagesverlauf am BCC-Stand steht dem ersten Tag in keinerWeise nach. Im Gegenteil, es sind sogar noch mehr, insbesondere internationale Gäste, die sich am Stand ein „Stell Dich ein“ geben. Hinzu kommt, dass die Ticket-Nachfrage für das BCCBuffet die Gästezahl stetig anwachsen lässt. Die Kapazitätsgrenze von 240 Personen ist am Nachmittag erreicht. Luise DL2MLU sorgt dafür, dass Naveed Malik und sein Team der Stadion-Gaststätte wissen, wieviel weiteres Gemüse und Fleisch über das angepeilte Maß hinaus Eingang in die Töpfe wird finden müssen. Alles ist vorbereitet und das BCC-Buffet kann kommen.

BCC Buffet
Gegen 17.00 Uhr am Samstag Nachmittag brechen der Standchef nebst besonders kühlungsbedürftigem „Foto-Fritzen“ vom Messestand auf, um ja zeitgerecht am VfB-Stadion zur Unterstützung der Einlasskontrolle einzutreffen. Zuvor geben wir noch ganz schnell Audio-Anlage und Fotosachen im Saal der VfB-Gaststätte ab. Beim Zwischenstopp in Immenstaad mit Lichtgeschwindigkeit von außen und innen heftig durchgekärchert, dabei alle dringenden Verrichtungen erledigend, brechen Robby und ich nach 29,3 Minuten wieder gen FN auf. Uns empfängt Luise, DL2MLU im feinen Outfit mit bezaubernd gewinnendem Lächeln sowie Naveed Malik mit Sonnenbrille. Letzte Absprachen erfolgen und wir erwarten die Gäste, die wellenartig das Stadion und damit die Gaststätte erreichen. Wie schon während des Tages ein familiäres, freundschaftliches Zusammentreffen, original-brasilianischen Begrüßungsschluck inklusive… Chris, DL1MGB, eröffnet pünktlich um 19:17 gekonnt den Abend. Da 240 Gäste aus 34 Ländern aus vier Kontinenten zusammengekommen sind, ist es selbstverständlich und Gebot der Höflichkeit, dass die Rede in englischer Sprache gehalten wird. Die weit angereisten Gäste von außerhalb Europas kamen aus Alaska, Aserbaidschan, Brasilien, Kanada, Israel, Japan, Oman, Philippinen, Saudi Arabien, Thailand und den Vereinigten Staaten von Amerika. Bevor Chris das Buffet für eröffnet erklärte, gibt es noch eine Überraschung und Änderung gegenüber den Vorjahren. Bislang war das anlässlich der HAM Radio stattfindende BCC-Buffet auch die Veranstaltung des BCC, bei der mit Regelmäßigkeit eine Person hervorgehoben wurde, die sich um den BCC in besonderer Weise verdient gemacht hatte, die Ehrung des „Man Of The Year“. Jetzt verkündet Chris eine fällige Veränderung dieses Titels in „Member Of the Year“. 19.18 Uhr: MEMBER OF THE YEAR 2022 wird Irina Stieber, DL8DYL, die ganz offensichtlich sehr überrascht von der Ehrung ist. Nach kurzem Blitzlichtgewitter wird nun von Chris das BCC-Buffet 2022 eröffnet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist für jede und jeden etwas Schmackhaftes dabei: Salate, Anti-Pasti, Schweinerückensteaks, Putengeschnetzeltes, Gemüsebratlinge, Kroketten, Spätzle und aus einer Dessertkarte kann sich – wer will - auch noch etwas auf eigene Rechnung bestellen – gleiches gilt auch für die Getränke. Das „Buffet-Pile-up“ hält eine ganze Weile an und wie im richtigen „Amateurfunk“-Leben ist etwas Geduld und Ausdauer gefragt, bis der Teller gefüllt ist. Bewusst wird auf ein Veranstaltungsprogramm verzichtet, um nach zweijähriger Buffet-Abstinenz Gelegenheit zum Gespräch und dem gegenseitigen Austausch zu geben. Angenehm ist, dass angesichts der Wärme auch im Außenbereich mit zahlreichen Sitzgelegenheiten sich die Gäste recht gut verteilen konnten. Wo auch immer der Aufenthaltsort gewählt wird, drinnen wie draußen finden sich zahlreiche Gesprächspartner und nahezu unendlich viele Themen. Erlebnisse vor undwährend der Pandemie sind ebenso auf der Agenda wie Pläne für zukünftige Vorhaben. Bis spät in die Nacht geht’s und es gibt viele zufriedene Gesichter beim Abschied.

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Dritter und letzter Messetag
Tradition muss sein: Um 09.00 Uhr klingelt am Sonntagmorgen am BCC-Stand nicht derWecker, sondern der Bayerische Defiliermarsch ertönt erneut mit etwa gefühlten 90 dB über S9 und weckt die noch nicht ganz so zahlreichen Besucherinnen und Besucher in der Messehalle auf. Langsam, aber stetig treffen auch die ersten BCC’ler ein. Die Gesichtsausdrücke verraten meistens, wer einen vorherigen als „schwer“ einzustufenden Abend mit kurzer Nacht hinter sich gebracht hat. Gut, dass noch genügend Getränke für Nachdursteffekte und Frühschoppenfreunde vorhanden sind. Das tut jedoch den immer noch zahlreichen Gesprächen am Stand keinen Abbruch. Die Themenanzahl ist nahezu unendlich. Gegen 11.00 Uhr bauen die ersten Standbetreiber ab, um die oft sehr lange Heimreise anzutreten. Das führt zu eine Art Domino-Effekt bei den übrigen Ständen. Auch bei uns am BCC-Stand beginnt das Aufräumen. Lutz, DM6EE sorgt für den sicheren Rücktransport des Kühlschranks vom Messegelände zur VfB-Gaststätte. Dafür gebührt Dir, lieber Lutz ein ganz herzliches Dankeschön! Manche Kiste ist im Nu gepackt. Wie beim Field-Day: Abbau geht immer schneller als Aufbau. Um 14.00 Uhr sind wir fertig – ein letztes Foto, ein „Hello – Good bye“ und ein fröhliches von Hoffnung und guten Wünschen begleitetes „Auf Wiedersehen – vielleicht schon zum HL3K im nächsten Jahr!“ Noch scheint das lang hin zu sein, aber jeder weiß nur zu gut, wie schnell die Zeit dahinrast.


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