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WAE SSB vom Tag der offenen Tür in Baunatal 24.06.2008
Tag der offenen Tür 07 (dj9mh) Der Tag der geöffneten Türen zu Baunatal reizte dazu, der Nicht-Contest-Welt vorzuführen, dass eigentlich das 21. Jahrhundert schon im Gange ist. Contestbetrieb zum Zugucken und Mitmachen wurde dem ahnungslosen, sonst nicht funkenden und eher betagten Funkamateur geboten. Die Chancen ein paar nicht ganz alltägliche QSOs zuwege zu bringen schienen am Contest-Samstag nicht schlecht.
So machte ich mich mit DL6RAI am Freitag Vormittag auf die Socken und schon gegen Mittag waren wir vor Ort. DB8NI hatte mit DO6RI und DG4NDV bereits die Quad montiert und der Pustemast schien funktionieren zu wollen. Im Laufe des Nachmittags vervollständigte sich das Funk-Team mit DL4NER, DL2YL und DL5NDX. Bei einer Runde durch Gelände und Gebäude konnten wir immerhin feststellen, dass man von uns schon gehört hatte. Was wir da genau wollten, mussten wir nicht verraten, denn unsere komplizierte Ecke des Funkamateurwesens müssen nun Verbandsmanager oder -Juristen nicht verstehen um ihren Job ordentlich machen zu können. Wer es noch nicht weiß: Das AFUZ ist ein Verwaltungsgebäude und wir müssen uns die dortigen Aufgaben so vorstellen, als würde ein beliebiger Zentralverband von dort betreut. Enttäuschung über die vorzufindenden „Museen“ sind unangebracht. Dabei rede ich jetzt nicht von den Schaustücken in Vitrinen, sondern von dem was da an Funk-und QSL-Vermittlungstechnik vorgehalten wird. Es steht mir aber nicht zu das zu kritisieren, weil ich auch keine Ahnung habe, wie man das besser machen könnte. Nun gut, das ist ja auch nicht meine Baustelle, denn ich war nur Teil der DA0WAE-Crew, deren Hauptaufgabe nicht war den Contest aufzumischen, sondern wie wir Franken sagen, „Bablig Rilehschens“ zu machen.

Blöderweise geht das aber natürlich nur, wenn der Gerätekram auch überzeugend funktioniert und erklärt werden kann. Was den Contest anbelangt, so kann ich mich kurz fassen, denn die Probleme kennt Ihr alle aus eigener Erfahrung und/oder aus früheren Darlegungen.

In Stichworten:

- Bug in WIN-Test, der dem Virenwächter einen Wurm vorgaukelt (Lösung: alte Version holen)
- Quad hat auf 20m unendliches SWR (Lösung: runter mit dem Mast, Fehler finden, neuen Stecker löten)
- 40m-Dipol hat Wackelkontakt (Lösung eins: am Koaxkabel zupfen) (Lösung zwei: Vertikalantenne bauen)
- Programmabsturz (Lösung: Programm neu starten und dem alten Zustand annähern)
- Quasselbox will nicht (Lösung: beim Aufspielen des Textes auf die Fußtaste latschen)

Erspart mir noch weitere Details auszubreiten. Sie sind nicht wichtig und würden Euer Vertrauen in uns ein ganz klein wenig erschüttern. Dass wir in einem Zelt saßen und nächtens mit den Temperaturen nicht so ganz einig wurden, hat uns ebenso peripher tangiert wie die Tatsache, dass Hotelzimmer wohl eher in bunten Prospekten vorkommen. Aber die Parole, dass Schlafsäcke und Feldbetten, sowie ein Survivalkit, der in meinem Fall aus fränkischer Streichwurst bestand, keine Fehlinvestitionen sind, hat uns vor Schlimmerem bewahrt.

Bei QSO-Raten, die man nur als „unter aller Sau“ klassifizieren kann, nicht zu verzweifeln, gelang mit Humor und Teamgeist. Wenngleich uns bewusst war, dass während der Besucherzeit unser Schwerpunkt nicht Funken, sondern Erklärung zu heißen hatte, bestand doch die Hoffnung nächtens und sonntags richtig ranklotzen zu können. Wenn wir nicht grob angelogen wurden, dann hat unsere Vorführerei durchaus positive Wirkung gezeigt. Besonderes Interesse fanden meist die geheimnisvollen „Fenster“ auf den Bildschirmen.

Mein persönlicher Lichtblick war Jan, ein 15-jähriger, frisch mit einem DO-Rufzeichen versehener Funkfreund, der mit sichtlichem Herzklopfen aber mutig, geschickt und lernbegierig ein paar QSOs mit mehreren Erdteilen stolz in sein Log brachte. Es gibt sie, die begeisterungsfähige Jugend!

Den offiziellen Bericht gibt es bei der örtlichen Zeitung im Internet http://www.hna.de/baunatalstart/LINK00_20070909162041_Die_Wellenreiter_auf_Weltreise.html

Die Wellenreiter auf Weltreise
Funkamateure zeigten beim Tag der offenen Tür Besuchern aus ganz Deutschland den Reiz ihres Hobbys
Von Peter Dilling
Baunatal. Der Tag ist noch jung. Doch Bernhard Büttner aus München, Jan Volmerhausen aus Brilon und Jonathan Ullrich aus Würzburg haben schon eine halbe Weltreise hinter sich: China, Sibirien, Saudi-Arabien. Dabei sitzen die Funkamateure seit Stunden vor ihren Funkgeräten und rühren sich nicht vom Fleck: Auf Funkwellen um die Welt, und das möglichst schneller als alle anderen. Dieser Wettbewerb, an dem Funker aus ganz Europa und Übersee teilnahmen, gehörte beim Tag der offenen Tür der Zentrale des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) am Samstag in Baunatal zu den Attraktionen. Das Amateurfunkzentrum an der Lindenallee wird 35 Jahre alt. Aus ganz Deutschland reisten Amateurfunker in mehreren Bussen und in Privatwagen an, um sich über die neueste Technik ihres Hobbys zu informieren. Mehr als 1000 Besucher dürften es gewesen sein. Neu ist etwa die digitale Verstärkerstation auf dem Feldberg für den Ultrakurzwellenfunk (UKW). Dieser so genannte digitale Sprachumsetzer eröffnet für UKW-Funker neue Möglichkeiten: Größere Reichweite und eine bessere Sprechverbindung. Erstmals organisierte der DARC ferner einen Flohmarkt für die Tüftler unter den Amateurfunkern. Die werden allerdings immer weniger, seitdem es eine abgespeckte Prüfung als Einstieg für das Funken gibt. Die sollte den Einstieg in das Hobby erleichtern. Das führt nach den Worten von DARC-Geschäftsführerin Helga Gautsche aber dazu, dass sich viele Funker ohne die Bindung an einen Verein ans Funkgerät setzen. Der DARC hatte schon mal 60 000 Mitglieder. Heute seien es noch 47 000. Der Tag bot dem DARC-Gelegenheit, Werbung für das Hobby zu machen. Mit Führungen, Probefunken, einem Familienspiel und Vorträgen. Und Harald Dölle aus Kassel, seit 53 Jahren im Verein, zog mit seiner Ausstellung über 80 Jahre Amateurfunk viele Besucher an. Heute könne man als Amateurfunker sogar mit den Astronauten Kontakt aufnehmen, schwärmt Dölle.

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Contest: Worked AllEurope DX-Contest
Callsign:  DA0WAE
Mode: PHONE
Category: Multi Operator - Single Transmitter (MS)
Band(s): All bands (AB)
Class: High Power (HP)
Zone/State/...  :
Locator: JO41RG
Operating time  : 28h00 (da wurden 20 Stunden verschluckt)
BAND   QSO  DUP MLTS   QTC  POINTS   AVG
-----------------------------------------
80      63   1   28     0      58   0.92 
40      81   1   39   103     176   0.90 
20     428   7   71   715    1112   0.93 
15      59   0   28    80     134   0.92 
10       5   0    5     0       5   1.00
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TOTAL  636   9  437   898    1485   2.33 
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TOTAL SCORE : 648 945
Duplikate werden nichtmitgezählt und sind nicht in den Schnittberechnungen enthalten
Operators: DB8NI DJ9MH DL2NY DL4NER DL5NDX DL6RAI DO6NI
Soapbox: 1.unfrisiertes Ergebnis
Powered by Win-Test 3.15.0 http://www.win-test.com
Das ist die Software mit dem Wurm-Bug. (Lösung: Virenwächter verbannen; Schäden die durch Nachahmung entstehen gehen uns nix an)


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