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V31TM im CQWW CW 2005 02.03.2006
v31tm (dl1hcm) Wieder zurück in DL. Es war mal wieder sehr schön, den CQWW aus einer warmen Region zu machen. Bei über 30 Grad am Contest-Wochenende brauchte man sich noch nicht einmal anstrengen, um ins Schwitzen zu kommen.
 V31TM - SOAB HP

Band   QSO   ZN   DX
160    276   14   30
80     342   18   60
40    1042   28   94
20    1028   32  107
15     927   21   91
10      53   13   22
Total 3668  126  404 => 5.091.180 (claimed)

Station
IC735, PA 1 kW
Vertical 160m
Vertical 80/40m
2 ele Quad 20, 15, 10m
K9AY Loop

Geloggt habe ich mit WL 10.55. Lief super stabil, keine Probleme. Überhaupt hat die Technik gut mitgemacht. Nur die beste Technik kann nicht g'scheit funktionieren, wenn es mit der Stromversorgung nicht klappt. Einige haben wahrscheinlich meine "rough" CW Signale die ersten beiden Tage gehört. Das Problem war erst gegen 0600 UTC nach Contestbeginn beseitigt. Sonntagmorgen gab es noch einen kurzen Zusammenbruch des Stromnetzes, hat aber nur 3 Stunden gedauert. Danach aber keine Technikausfälle mehr. Trotzdem habe ich geflucht. Meine Motivation war dadurch schon deutlich zurückgefahren und ich habe mir daher dann im weiteren Verlauf noch 3 Päuschen a 2 bis 2,5 Stunden gegönnt. Belikin konnte die Motivation nicht mehr vollständig zurückbringen.

 

Multis sind zu wenig. Das ist nicht gut gelaufen und darüber bin ich entäuscht. Ich konnte fast jeden hier hören (wenn auch die meisten nur sehr leise), aber sehr viele Stationen schlicht nicht erreichen. Es gab sogar zwei Stationen aus EU, die wollten wohl partout nicht glauben, dass V3 sie anruft. Die eine (aus LA) hat mich als 4Z1TM geloggt, die andere (aus F)hat mich als US1MM geloggt. Ich habe beide nicht ins Log geschrieben. Dadurch ist mir der LA Multi auf 40 durch die Lappen gegangen.

 

Auf 10m hat praktisch nichts stattgefunden. Aber das ging wohl jedem so. Nur 53 QSOs mit 13 Zonen und 22 Ländern. EU ist nicht dabei. Es ging eigentlich nur in die umliegenden Zonen 3 bis 13 (Zone 6 fehlt), als Highlight aber noch in Zone 35, 36 und 38. Alle Signale waren superleise. HC2SL ist die einzige Station, die ich nur auf 10m gearbeitet habe. Ich habe es noch 2x versucht, aber der wollte kein QSY machen sondern dann nur noch Dupe sein.

 

Die Zonen 17 bis 30 gingen nur auf 40 und 20m

Ausnahme: Zone 20 fehlt nur auf 10m.

Zone 2, 23, 24, 26 und 34 wurden auf keinen Band erreicht.

 

Aus Richtung Ozeanien kamen 9M6, KH2, KH6 T8, VK, VK9AA (Danke Bernd) und ZL ins Log. YB konnte ich hören, aber leider nicht erreichen.

 

Der Anteil der NA QSOs liegt nachvollziehbar hoch. Das US Pileup deckt fast alles andere zu. Auffallend aus NA sind

8P,CM, FM, FP und  HI fehlen auf 160m

FM, HP, TI, VP9  und ZF fehlen auf 80m

HP und VP9 fehlen auf 40m

VP2M und VP2V wurden gar nicht gehört.

 

Afrika ging schwierig, da zunächst das EU Pile durchbrochen werden musste. Für solche Fälle braucht man einen Pile Up Bohrer. Erreicht werden konnten 3DA0NW, 3V5A, 5Z1A, 6W1RW, 9G5GJ, CN2R, CN2WW, CT3EN, D44TB, EA8 (einige), EA9EW, S9SS, TZ5A, VQ9JC, ZD8A und ZS1EL. Den ZS1EL sogar auf 10m! Der ZS1EL war neben IH9P die härteste Nuss. IH9P hat lieber CQ gerufen anstatt QSOs zu fahren. Doch irgendwann hat er doch seinen RX wieder gefunden und ich konnte ihn ins Log schreiben.

 

Süd Amerika lief ähnlich wie NA. Alles was da war wurde gearbeitet. CE, CX, FY, PZ, VP8 jedoch nur auf den High Bands, ZP0R nur auf 20m. HK0FD habe ich gar nicht gehört, auch nicht nach dem Clusterspot.

 

EU war auf allen Bändern sehr leise, vor allem auf den Low Bands. Das S-Meter blieb stur links und rührte sich nicht. Selbst sonst recht laute Stationen (z. B. LZ9W, HG6N, DL0CS, DF0CG) waren kaum zu lesen. Die US Pile Ups decken fast alle EUs zu und die hören auch nicht auf. Überraschend laut jedoch waren DF3CB und DK3GI. Sonntag abend habe ich noch versucht DF0CG auch noch ins 160m Log zu bekommen. Hat leider nicht geklappt. Der OP hat zwar ein oder zweimal gezuckt, dann aber lieber weiter CQ gerufen. OZ5E habe ich nur auf 20m gearbeitet. Auf 40 und 80 habe ich sie angerufen, aber auch dort wurde lieber weiter CQ gerufen. Es ging eben einfach nicht.

 

Die Bänder sind wahnsinnig laut in V3. Schlimmer als 9Y. Ein ständiges Rauschen und Prasseln mit 58 bis 59+20dB von 160m bis ins 20m Band hinein.

 

Die K9AY ging recht gut, obwohl die Richtungen EU (DL), AS(JA) und NA(W3) recht dicht beieinander liegen. Das spielt sich alles in einem Bereich um die 60 Grad ab. Den durchschlagenden Effekt hat man in EU oder weiter südlich wohl eher. Ich habe die 4 Richtungen EU, JA, VK und PY gewählt. Ich denke das war ein guter Kompromiss und im Zusammenspiel mit dem Preselector eine gute Kombination. Der Aufbau der K9AY war übrigens in 2 Stunden erledigt.

 

Es fehlte mir allerdings der Noise Cancelor. Der ist mir (leider) erst wieder eingefallen, als Rick mir mitteilte dass er so etwas habe und dem Ben im letzten Jahr nach 9Y mitgegeben hat. Da wusste ich, was ich vergessen hatte. Jedoch ohne die K9AY wären die Low Bands schlechter gelaufen.

 

Aufgefallen ist mir noch, dass die Amis sich disziplinierter im Pile Up verhalten haben als die EUs. Der berühmte EU Zoo war wieder gut vertreten. Ein VE hat es auf den Punkt gebracht: "TZ5A calls someone but everyone answers ..."

 

Noch ein paar Worte zum Transport und Reisen mit AFU Equipment aus aktuellem Anlass:

Die Fluggesellschaften reduzieren bekannterweise die Freigepäckmengen. Ich bin mit LH und AA geflogen, beziehe mich also darauf, was ich von dort erfahren habe. Ich bin mit 80 kg und 3 Stücken unterwegs gewesen. Das klappte, da ich einerseits Tickets hatte, die vor dem 1.10.05 ausgestellt waren und zum anderen half die Erklärung "Ham Radio" und "Competition". Die 2x32 kg scheinen durchweg der Vergangenheit anzugehören.

 

Bei AA gilt jetzt folgendes:

2 Stücke a 50 lbs free

Bis 70 lbs Aufpreis 25 USD

Bis 100 lbs Aufpreis 50 USD

Über 100 lbs Transport nur nach vorheriger Rücksprache.

Laut AA (MIA)soll das jetzt so bei allen Fluglinien eingeführt werden.

 

Interessant waren die langen Schlangen und lauten Diskussionen an den Check In-Schaltern, die ich in Miami und Dallas mitverfolgen konnte. AA hat die Leute gnadenlos wieder nach Hause geschickt, als die mit ihren großen Packen (mehr als 2x 23kg) zum Check In anstanden. Da fiel ich mit meinen Klamotten gar nicht auf. In Dallas wollte mir AA beim Check-In nach V3 100 USD abknöpfen für das dritte Stück (die "Angelrute"). Aber nach kurzer Diskussion habe ich es dann hinbekommen, das Ding für lau mit in die Kabine zu nehmen. Als Checked Baggage ging das in keinen Fall.

 

Und noch was: Wenn man jetzt über die USA reist, sollte man sich auf einiges gefasst machen bei den Sicherheitskontrollen (International und Domestic). Flüge über Dallas DFW kann ich gar nicht empfehlen. Die Amis sagen es selbst zu DFW: worse airport. Und sie haben Recht. Ich werde Dallas DFW in Zukunft meiden. Allein über DFW kann man schon ein Buch schreiben.

 

Nach den Kontrollen der TSA (Transport Security Administration) in den USA konnte ich nach der Rückkehr nach DL feststellen: Alle Kofferschlösser wurden mit roher Gewalt geöffnet:

Das PA Gehäuse ist beschädigt

Am TRX ist eine Buchse abgebrochen

Am Wattmeter sind 2 Dellen

1x 30m Koax sind verlustig gegangen (wurde wahrscheinlich nach der Kontrolle nicht wieder eingepackt)

Diverse kleine Schäden (wie abgewickelte Kabel) will ich hier nicht weiter

aufführen. Ich finde, was da im Namen von "Security" betrieben wird, schießt weit über das Ziel hinaus. Zumindest kann man die Schlüssel oder die Zahlenkombination vom Reisenden verlangen anstatt mit roher Gewalt die Gepäckstücke zu öffnen. Da werden starke Erinnerungen an die damaligen DDR Grenzkontrollen wach. Als Entschuldigung liegt dann nur ein schmaler Zettel in den Gepäckstücken mit einer flauen Entschuldigung.

 

Der erste Stapel QSL Karten ist schon vor meiner Rückkehr eingetroffen. Nun also noch das QSL Thema.

Weitere Infos sowie Fotos:

http://dl1hcm.de/




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