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DL8WPX - CQ-WPX-CW M/M aus Goch 20.06.2004
BCC bei DF0CG (dl3dxx) Immer wieder mal hatten wir darüber gesprochen... Jörg‘s (YB1AQS) deutsches Call DL8WPX war eigentlich noch nie richtig in der Luft. Nur ganz wenigen Glücklichen war es bisher gelungen, ihn seit seinem Rufzeichentausch von Y21RM zu DL8WPX vor 13 Jahren in Deutschland an die Taste oder das Mikrofon zu bekommen.

Der Plan

Im Januar diesen Jahres kam Bewegung in die „Sache“. Einerseits wurde Jörg von diversen Diplomjägern dringend für das WABCC gesucht, andererseits gab es ja noch DL6FBL´s Idee,  um den Sieg in der Klubwertung des WPX-Contests mitzukämpfen. Was bietet sich Besseres an, als den WPX unter DL8WPX zu funken? Mit Markus, DJ7EO, einem der Aktivisten von DF0CG, war Irina, DL8DYL schon seit längerem im Gespräch, einen Contest von seiner Station aus zu bestreiten. So kam eins zum anderen und zum Dreikönigstreffen in Linden wurde ein Plan geboren: DL8WPX würde aus Goch als Multi-Single oder Multi-Two starten.

 

Die Station

DF0CG befindet sich am Niederrhein, nur wenige Kilometer von der holländischen Grenze entfernt. Von der Autobahnabfahrt Goch der A57 ist das Gelände eines einstigen Bauernhofs mit viel Platz bereits zu sehen. Hier hat eine kleine, aber sehr aktive Crew um Peter DB6JG, Jochen DH5HV, Markus DJ7EO und Thorsten DO1ET mit weiteren Helfern im Laufe von wenigen Jahren eine imposante Station aufgebaut.

Immer, wenn ich sehr erfolgreiche Conteststationen besuche, frage ich mich, ob es ein Zufall ist, dass nicht eine große Zahl von Leuten solche Stationen aus dem Nichts zaubern, sondern stets wenige, dafür aber hochmotivierte Aktive? Obwohl DF0CG vor ein paar Jahren bereits die Klubmeisterschaft gewinnen konnte, befindet sich die Station immer noch im Aufbau.

 

Die Vorbereitungen

Geplant war, zu den bestehenden 4 Gittermasten noch weitere Tower aufzustellen und mit Beams zu bestücken. Erst kürzlich hatte die DF0CG Crew einen frei gewordenen 30m hohen Gittermast erstanden und in der Nähe von Uedem abgebaut. Zwei weitere Masten, ein zweiteiliger Windradmast, sowie ein ehemaliger Mobiltelefonmast lagen ebenfalls auf dem Gelände in Goch zur Montage bereit. Mit dem WPX als Ziel erhielten die gesamten Baumaßnahmen einen konkreten Termin. Damit auch alles zu schaffen war, boten wir unsere Hilfe an: Am ersten Aprilwochenende fuhren deshalb Irina DL8DYL, Ralf DL9DRA, Dietmar DL3DXX aus Dresden sowie Tom DL5LYM aus Leipzig nach Goch, um bei der Montage der Masten zu helfen. Mit dem Aufbau von 10- bis 15m-hohen Masten kannten wir uns ja inzwischen aus. Was aber in Goch gebaut wurde, übertraf all unsere Erwartungen.

Als Samstag morgen kurz nach 8 Uhr der Kran eintraf, war es mit der Beschaulichkeit vorbei. Ein straffes Programm lag vor den Anwesenden: Insgesamt 3 Masten sollten an einem Tag aufgebaut werden. Alle Arbeiten waren gut geplant und gingen zügig vonstatten. Der Kranfahrer wollte eigentlich 15 Uhr als Taufpate in der Kirche sitzen, ließ sich jedoch überreden und blieb, bis alle Masten aufgestellt waren. Bilder vom Aufbau findet man auf der DF0CG Homepage. Die Antennen wurden dann in den darauf folgenden Wochen auf die Masten montiert.

 

DF0CG stehen damit folgende Antennen zur Verfügung:

 

10m:     Stack aus 2x 5 ele ON7LR Beams in 31 bzw 23m Höhe                 Tower #7

            Single 5 ele Yagi 105BA auf separatem Mast in 19m Höhe            Tower #4

15m:     Stack aus 2x 5 ele ON7LR Beams in 35 bzw 27m Höhe                 Tower #1

            Single 5 ele Yagi 115BA auf separatem Mast in 19m Höhe             Tower #2

20m:     Stack aus 2x 5 ele ON7LR Beams in 31 bzw 19m Höhe                  Tower #3

            Single 5 ele Yagi 205BA auf separatem Mast in 27m Höhe                          Tower #5

40m:     3 ele KLM Yagi in 35m Höhe                                                    Tower #6

            liegende Loop

80m:     Dipol + liegende Loop

160m:   Dipol

 

Spätestens beim Betrachten der verfügbaren Antennen wurde uns klar: Diese Station ist viel zu gut ausgerüstet, um nur Multi-Single oder Multi-Two zu gehen. Deshalb schlug ich vor, im WPX als Multi-Multi zu starten. Der Rest der Crew war skeptisch. Wir hatten zu wenig Transceiver, zu wenig OP´s. Es schien ein Wagnis, da außerdem am Standort keine Erfahrungen mit der gegenseitigen Entkopplung der Stationen bestehen. DF0CG ist bisher noch nie Multi-Multi gestart.

Aber warum nicht? Lasst es uns versuchen. Schließlich konnten wir immer noch wieder auf Multi-Single oder Multi-Two umsteigen. Nun begannen hektische Tage mit der Suche nach zusätzlichen Ops, Transceivern, Filtern und Computern. Den größten Teil der Arbeit leistete Jörg. Ich hatte aber ehrlich gesagt kein Mitleid. Schließlich war es sein Call, welches aktiviert werden sollte. Nachdem Ben, DL6FBL zusagte, nicht nur die Crew zu verstärken, sondern auch all seine Technik zur Verfügung zu stellen, war die Multi-Multi-Operation im Prinzip gesichert. In alter Marokko-Manier wurde eine Material-Spreadsheet erstellt und schnell noch fehlende Teile organisiert. Dazu stellte uns Uli, DK4VW seinen CN8WW-erprobten Satz Highpower-Bandfilter zu Verfügung und von Werner, DL4NER kam ein Satz Lowpower-Filter. Sorry Werner für das Chaos, welches wir als „Gegenleistung“ bei Ben in Fulda hinterließen... Allen noch mal vielen Dank an dieser Stelle!

 

Es geht los

Unmittelbar nach der jährlichen Klubstations-Maifeier bei DF0SAX (eigentlich am 1. Maiwochenende, dieses Jahr jedoch am 22. Mai) fuhren Jörg und Ralf von Dresden aus nach Fulda zu DL6FBL und beluden dessen VW-Transporter mit Transceivern, Endstufen, Bandfiltern, Stackmatches und Computern. Obwohl der Transporter Marokko-Erfahrungen hat, waren wir alle etwas skeptisch, ob Jörg damit heil in Goch ankommt... Die verbleibende Woche bis zum WPX hatte er sich Zeit genommen, um die Station auf die Multi-Multi-Aktivität vorzubereiten. Am Donnerstag vor dem Contest kamen Dietmar DL3DXX und Irina DL8DYL aus Dresden dazu. Aus Berlin flog Falk, DK7YY ein (Die preisgünstige Flugmöglichkeit zwischen Berlin und dem kleinen benachbarten Flughafen Niederrhein in Weeze ist praktisch). Chris DL1MGB kam aus Ulm. Am Freitag Nachmittag gesellten sich noch Anja DO2WW, Tom DL5LYM und Ulf DL5AXX, Ben DL6FBL und Ralf DL9DRA hinzu. Insgesamt sind 6 verschieden Bundesländer zu Gast – ein bunt zusammengewürfelter Haufen, der vielleicht gerade deshalb gut harmoniert.

 

Seit unserem April-Arbeitsbesuch hat sich einiges getan. Die Antennen sind inzwischen alle auf den Masten, am Mittwoch vor dem Contest waren Jochen, Markus und der Kran noch einmal im Einsatz um den 10m-Rotor auszutauschen und den dritten 20m-Beam hochzusetzen. Jörg hat zusammen mit der Crew von DF0CG bereits viele Dinge geschafft, Tische eingebaut, N-Stecker gelötet, Koax- und Steuerleitungen verlegt. Trotzdem liegt noch viel Arbeit vor uns... Einige Antennen müssen noch an die Stack-Matches angeschlossen werden. Peter baut noch einen Lüfter ein, der die im Keller liegenden Shacks mit Frischluft (und, da noch ein Schutzgitter am Ansaugstutzen fehlt, mit viel Getier) versorgt. 6 Stationen sind in 4 Räumen aufzubauen. Computer sind aufzustellen und die Verbindung zwischen den Stationen ist herzustellen. Schnell werden die einzelnen Aufgaben erkannt und kleine Trupps machen sich an die Lösung. Jochen und Markus kraxeln die Tower hoch und runter. Chris legt Steuerleitungen auf. Ben hat sich in das Service-Center zurückgezogen und bereitet die Rechner für das Writelog-Netzwerk vor. Wir schleichen uns lieber vorbei... Alle Transceiver, Wattmeter und Lowpower-Filter haben PL-Anschlüsse, nur – bei DF0CG ist N die kleinste Norm, 7/16 die Standardnorm für Antennenkabel. Es gibt keine PL-Doppelweibchen, geschweige denn Adapter. Einige Adapterkabel finden sich dann doch noch, drei Wattmeter von DL6FBL werden kurzerhand komplett von PL- auf N-Buchsen umgerüstet und PL-Doppelweibchen hat Ralf im Gepäck. Anja und Thorsten kümmern sich derweil um das leibliche Wohl aller.

 

Nach anfänglich raschen Fortschritten scheinen wir doch nicht rechtzeitig fertig zu werden. Markus muss dem hohen Aufbaustress unter der Woche Tribut zollen und steigt mit Magen-Darm-Infekt aus. Trotzdem geht alles ohne Hektik von der Hand. Als gegen Abend die für die erste Nacht wichtigen Stationen einsatzbereit sind, legt sich die Unsicherheit. Wir schaffen es! Sogar eine K9AY-Loop für die Lowbands kann noch aufgestellt werden. Irina nutzt die Gunst der Stunde, um zusammen mit Jochen eine große BCC-Flagge (die dann von unten leider verschwindend klein aussieht) am höchsten Punkt, direkt unterhalb der 40m-Antenne, aufzuhängen. 10 Minuten vor Contestbeginn werden dann die letzten Erdungsleitungen angeschlossen...

 

Folgende Operator-Bandeinteilung ist geplant:

160m                DL9DRA

80m                  DK7YY

40m                  DL8DYL, DL5LYM

20m                  DL6FBL, DL1MGB

15m                  DL5AXX, DL3DXX

10m                  DL8WPX

Logistik            DO2WW

Technik            DB6JG, DH5HV, DJ7EO, DO1ET

 

Der Contest

Pünktlich Null Uhr Zulu gehen 5 Stationen ins Rennen. Jörg findet dagegen auf 10 Meter bis zum Sonnenaufgang ein leeres Band vor. Restarbeiten an der Installation und kleinere technische Anfangsprobleme halten ihn jedoch bis dahin wach, so dass er defacto keine Nachtpause hat und am Samstag Nachmittag dann mächtig mit sich kämpfen musste, um wach zu bleiben. 15 Meter ist zu Beginn nahezu leer, allerdings gelingt es Ulf in der ersten Nacht, ca. 2 Dutzend QSOs zu machen. Auch einige wenige Ami´s sind darunter. Es fällt sofort auf, dass der Stack aus beiden ON7LR-Antennen um etliche dB besser funktioniert, als die einzelne, noch dazu erheblich niedrigere 115BA Yagi, dito auf 10m. 20m ist die gesamte Nacht in Richtung Nordamerika geöffnet, der Stack mit den ON7LR-Beams (je 16m-Boomlänge) macht seine Sache ausgezeichnet. Nach kleineren Anfangsproblemen mit der Computertastung erlaubt 40m ordentliche DX-Raten, der 35m hoch montierte 3 Element Beam macht einen guten Job. Selbst auf 80m und 160m kommen DX-QSOs ins Log. Die beiden untersten Bänder haben wir eigentlich im Bezug auf Antennen noch etwas vernachlässigt, in der Annahme, hier würde im WPX nicht viel laufen – man kann sich jedoch täuschen! Hut ab vor den „langen“ Ohren beider Op’s.

 

Bei der Wahl der Arbeitsfrequenzen kommen wir nicht um gegenseitige Abstimmungen bei der Frequenzwahl herum. Trotz Bandfiltern hinter Transceivern und Endstufen gibt es gegenseitige Beeinflussungen. Es ist deshalb notwendig, hoch ins Band zu gehen, um den Oberwellen der niedrigeren Bänder auszuweichen. Letztlich findet aber jedes Band seine einigermaßen ruhige Stelle. Es ist schon erstaunlich, wie trotz der unvermeidlichen Oberwellenbeeinflussungen selbst auf 15 und 10 Meter bis tief hinunter ins Antennenrauschen gearbeitet werden kann. Ein separater Endstufenraum, sehr gute Erdungsverhältnisse und die geballte Erfahrung von 4x Stationsaufbau bei CN8WW helfen ungemein, diese Probleme gleich beim ersten Anlauf erfolgreich zu meistern. Den Rest besorgt dann ab und zu ein kräftiger Zwischenruf von Jörg, der 20m und 40m kurzzeitig um Sendepause bittet, um auf 10m auch noch die allerleisesten Signale zusammenkratzen zu können (Murphy, warum wird die anrufende Station beim Senden ihrer Nummer immer 3dB leiser?).

 

Wie aus der Operator-Planung ersichtlich, hat sich die Crew mit 4 „Technikern“ auf eine Vielzahl von Problemen eingestellt. Zur allgemeinen Überraschung bleiben die großen Pannen aus. Das Writelog-Netzwerk arbeitet den gesamten Contest tadellos. Die von CT bekannten Abstürze und Nummerierungspannen treten niemals auf. Transceiver und Endstufen funktionieren über die folgenden 48 Stunden ohne Ausfall. Probleme gibt es einzig beim Stackmatch von 15 Meter, der Samstag früh mehrfach untersucht und letztlich getauscht wird (Dabei leistet die imposante Flutlichtbeleuchtung des gesamten Antennenfeldes bei Nacht unschätzbare Hilfe), sowie mit gelegentlichen Störungen durch die 40m-Station, die wir letztlich nie aufklären können (Vermutlich spratzt er sporadisch immer noch - der Marokko-geschädigte 3-el Beam...). Plötzlich geht auf 20m der Computer aus, nach kurzer Zeit geht es aber weiter. Eine Stunde vor Contestende schreit Ralf auf einmal auf, sein Computer an der 160m-Station will nicht mehr korrekt tasten. Nach einem Reboot ist jedoch auch dieses Problem schnell behoben, vermutlich hat sich nur der durch Writelog benutzte LPT-Treiber aufgehängt. Die Homecrew nutzt derweil den Contestbetrieb zur Entstörung der Fernseher und SCART-Leitungen im Haus...

 

Spezialitäten im Contest

Bisher ungewohnt war für einige Contestteilnehmer der Betrieb von 6 Webcams während des gesamten Contests. Sie waren in 4 Shacks, der Cafeteria - unserem HQ, sowie dem Service-Center montiert. Letzteres blieb jedoch mangels Pannen den gesamten Contest über nahezu unbemannt. Einigen OP´s gelang es, sich durch geeignete Sitzposition der weltweiten Überwachung des Contestbetriebes zu entziehen. Der Rest der Crew nahm dies mit großer Gelassenheit hin.  Trotzdem hat wohl jeder mal verstohlen in Richtung Webcam geschaut....

 

Der Rekord

Eigentlich bestand unsere ursprüngliche Absicht nur darin, etwas Spaß zu haben und das Call DL8WPX jedem Interessierten zum Arbeiten anzubieten. Als sich das Resultat in immer größere Höhen schraubte, wurde uns langsam bewusst, das ein tolles Ergebnis möglich werden könnte. Nach nicht einmal der Hälfte des Contests erreichten wir den DL-Rekord von 9,8 Millionen Punkten, aufgestellt durch die Ilmenauer Crew, damals noch als Y34K. Nun erschien auch der Europa-Rekord von 20,9 Millionen Punkten durch 4O4A aus dem Jahre 2000 nicht mehr vollkommen unmöglich. Der Weltrekord durch HC8N (1999) bleibt dagegen mit 54,6 Millionen Punkten für Europäer unerreichbar.

 

Leider setzten sich die passablen Samstag-Bedingungen am Sonntag nicht fort. Obwohl Es-Ausbreitung das 10m-Band noch bis Mittag beglückte und Jörg somit auch in den Genuss von QSO-Serien mit Europa kam, blieben die Serien nach Japan und später nach USA auf dem 15m Band aus. Sonntag Abend wurde immer klarer, dass der 4O4A-Rekord Bestand haben würde. Fraglich blieb, ob es uns gelingen würde, ein Rohergebnis von 20 Millionen Punkten zu erreichen. 

Das 10 Meter-Band schloss gegen 20 Uhr UTC endgültig, so richtig offen war es ja eigentlich sowieso nur über wenige Stunden für jeweils ein paar Minuten. 15 Meter schien ebenfalls zu schließen, blieb jedoch nach Südamerika offen. Am späten Abend tauchten plötzlich erneut leise US-Stationen im Rauschen auf, die mit dem ON7LR-Stack Antennenrichtung Südwest gearbeitet werden konnten, auf der einzelnen 115BA-Yagi jedoch unhörbar blieben. Offenbar war es über dem südlichen Teil der USA zu Es-Bedingungen gekommen und jene US-Stationen, die ihre Antennen in diese Reflektionsgebiete drehten, waren plötzlich in der Lage, einige der auf dem Band verbliebenen Europäer zu erreichen. Hier zeigte sich deutlich der Standortvorteil von DF0CG an einem der westlichsten Punkte Deutschlands.

Bis zur letzten Minute wurde um jedes QSO gerungen. 20 Meter blieb zum Glück bis zum Ende offen. Auch 40 Meter öffnete die letzten Stunden sogar noch nach Südamerika. Bis zum Schluss kamen neue Multiplikatoren hinzu, die dem Punktestand jedesmal einen Ruck nach vorn verliehen.

Das Ziel von 20 Millionen wurde knapp verfehlt. Wir beendeten den Contest mit 7.576 QSOs und ca. 19,8 Millionen Punkten. Von Trauer war aber keine Spur, denn wer hätte vorher mit solch einem Ergebnis gerechnet? Auch Markus war zu diesem Zeitpunkt wieder fit und die After-Contest-Candlelight-Party zog sich bis weit nach Sonnenaufgang hin...

 

Dank und Ausblick

Dieser WPX, anfangs wegen M/M als Wagnis angesehen, hat allen Beteiligten einen Riesenspaß gemacht. Mein besonderer Dank geht an die Aktivisten von DF0CG, Peter DB6JG, Jochen, DH5HV, Markus DJ7EO, Thorsten DO1ET und weiteren nichtgenannten Helfern im Hintergrund, die uns ein tolles Wochenende bereitet haben. Die Aufnahme war überaus herzlich, sämtliche Dinge wurden mit großer Professionalität durchgeführt und zu keiner Zeit gab es Hektik oder Unruhe.

Es wurde nicht nur eine Multi-Multi-Station aufgebaut, die in der europäischen Spitze mitmischen kann, sondern den OPs standen hier auch ein eigener Schlafraum, eine Küche, sowie Bad mit Dusche zur Verfügung, so dass der Contest zu einem großen Genuss wurde.

Dank auch an Jörg, DL8WPX für viele Stunden Vorbereitungsarbeit, an Ben, DL6FBL, der mit der Bereitstellung einer Wagenladung Technik letztlich den Multi-Multi-Betrieb möglich machte. Dank auch an alle beteiligten OPs für den kollektiven Spaß miteinander.

 

Nun bleibt uns nur noch, das Log einzusenden und auf die Auswertung zu warten.

Außerdem steht die Frage: Nach dem Contest ist vor dem Contest - sollte es nicht von gleicher Stelle aus eine Wiederholung geben ?

 

Links

www.df0cg.de                                                  Homepage der Station DF0CG

www.dl1iao.com/dl_rec/wpxcw.htm                  DL-Rekorde im WPX-Contest

http://home.woh.rr.com/wpx/records.htm          Offizielle Seite der WPX-Rekorde




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