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9Y4TBG auf 40 m im CQWWDX SSB 2001 28.02.2009
9y4zc (dl4meh) Liebe Contestfreunde, ich möchte Euch meine Erfahrungen im gerade vergangenen CQWW SSB nicht vorenthalten; nachdem auch bereits eine Menge über die schlechten Lowband-CONDX geschrieben bzw, geklagt wurde, meine ich, es könnte für den einen oder anderen von Euch interessant sein, wie sich so etwas in einem „rare country“ auswirken kann.

1. Vorbereitung

Wie fast immer üblich, sind vor dem CQWW irgendwelche Antennenarbeiten notwenig, ggf. auch bei einem festen QTH. Der im April per Luftfracht geschickte und gebrauchte 2-El.-HB9CV-Beam für 40 m (CREATIVE DESIGN, AMA 40), er stand ehemals bei JY9QJ,  konnte bei teilweise schlechtem Wetter in Teilen vormontiert und dann an einem sonnigen Tag auf dem BP60SX in 21 m Höhe installiert werden. Einige fehlende Kleinteile konnten schnell aus dem Handvorrat ersetzt werden.

Entgegen meiner Befürchtungen, die recht kompliziert aufgebaute Antenne könnte bezüglich der Abstimmung Probleme bereiten, funktionierte die Antenne sofort einwandfrei entsprechend der im Handbuch angegebenen VSWR-Kurve. Somit war eine ganze Woche zeitlicher Puffer für das Austesten des neuen „Schätzchens“.

Die nach und nach auftauchenden Stationen in der Karibik, die sich ebenfalls vorbereiteten, boten in den Tagen vor dem Contest gute Vergleichsmöglichkeiten beim Betrieb insbesondere Richtung Europa. Rapporte von 5/9+40 sind zwar nett zu hören, aber recht wenig aussagekräftig wenn der Vergleich fehlt. Der liess sich aber nun recht gut anstellen und das Ergebnis war sehr zufriedenstellend.

Die Station, noch recht behelfsmässig, bestehend aus einem IC-735 mit Endstufe ALPHA 374 A (1 kW), war, wie sich später herausstellte, doch etwas veraltet bzw. unterdimensioniert. Außerdem waren HF-Störungen in der (sehr alten) externen Tastatur auch mit ganzen Batterien von Klapp-Ferriten nur zu verringern, jedoch nicht völlig zu beseitigen, worauf ich mich entschied, zu Gunsten der Sicherheit des Logbuches auf die externe Tastatur ganz zu verzichten. Merke: Auch wenn die Antenne in 21m Höhe steht und ein Wellblechdach zwischen Antenne und Shack ist, ist 1 kW HF eine ganze Menge.

Fehler:
Wie ein Anfänger habe ich übersehen, weil es mit diesem Radio mein erster SSB-Contest war, daß an diesem ICOM-Radio das mitgebrachte headset mit
HEIL-HC4-Kapsel vom Signalpegel her nicht passt. Es musste deswegen das Originalmikrofon verwendet werden. Das hat natürlich diverse manuelle Probleme gemacht, die nur durch eine flinke rechte Hand auf der Tastatur zu kompensieren waren. Thanks god, it was only 40m.

noch ein Fehler:
Die Antenne wies ein so gutes Vor / Seiten – Verhältnis auf, dass der Empfang von Stationen „von der Seite“ stark beeinträchtig war. Eine CUSHCRAFT R7 stand zwar als Rundum-Empfangsantenne bereit, ist aber wegen karibischer Faulheit des Stationseigentümers nicht aufgebaut worden. Ich weiss nicht, ob mich das tatsächlich irgendwelche Multiplier gekostet hat, sicher aber eine Reihe QSOs, weil ich doch wiederholt auch wegen vergleichsweise „unwichtiger“ Stationen die Richtantenne drehen musste, bis ich das Prefix hören konnte und sich ein 1-Punkt-QSO ergab.. Beverage-Antennen zum Empfang habe ich nicht vermisst, in aller Regel konnte ich Stationen deutlich früher höhren, als sie zu arbeiten waren.

Jeder, der nicht schon selbst einmal in tropischen Ländern zum Contest angetreten ist, denkt vielleicht, das wäre das Paradies.

Weit gefehlt :
Ende Oktober, zum Ende der Regenzeit, liegen die Nachttemperaturen im Haus bei ca. 27C, die rel. Luftfeuchte bei 85 % und die Moskitodichte bei min. 15 Stück / qm Luft, hi .... Das bedeutet also ausreichende Belüftung des Shacks durch geeignete Ventilatoren, das Verwenden von (zumindestens für eine Nacht wirkenden) Insektenmitteln, hier Rauchspiralen Marke „Flamingo“ und AUTAN für die Beine und Arme des OPs und Kühlung sämtlicher Geräte sowie des Operators.

Die Stromversorgung auf den Karibikinseln ist teilweise baufällig und entspricht dem Standard von Entwicklungsländern, was die meisten Karibikstaaten nun einmal sind. Technisch gesehen handelt es sich in Trinidad und Tobago um ein US-amerikanisches System, d.h. 2 Phasen zu je 115 Volt (nom.), 180 deg. Phasenverschiebung, bei Verwendung beider Phasen also 230 Volt. Das Netz wird überwiegend mit einer Spannung von fast 240 Volt betrieben. Transformatoren für jeweils ca. 5 bis 10 Häuser machen bei geeigneter Hausverkabelung die Betriebsspannung der Funkstation äusserst stabil, d.h. unter Last maximal 3 Volt Spannungsabfall und keine flackernden Lampen. Sofern der Strom überhaupt da ist .....  dieses Jahr hatte ich Glück im Gegensatz zum CQWW CW 1999... es gab keinen einzigen Stromausfall während des Contests. Die Jungs vom E-Werk habe ich dazu nicht einmal extra geschmiert, hi ...

Bei grossen, wirklich punkterelevanten Contest-DXpeditionen würde ich aber die Leihe eines Dieselgenerators empfehlen ....

TVI:
In den Tagen vor dem Kontest kam noch eine SB200 mit ca. 500 W zu Einsatz. Auf Nachfragen bei den Nachbarn wurden keine Störungen gemeldet. Leider erhielt ich die Leih-Endstufe ALFA 374A erst am Donnerstag Abend, so daß kein Vorab-Test mehr gemacht werden konnte. Aber auch nach dem Contest gab es keine Beschwerden. Lediglich ein Nachbar berichtete, daß er mich laut und deutlich gehört hat. Aber nicht über HF, sondern durchs offene Küchenfenster, hi.

2. Der Contest

Der CQWW beginnt in der Karibik um 20 Uhr Ortszeit, eigentlich eine gemütliche Uhrzeit, zu der man gerade mit dem Abendessen fertig ist. Wie im BCC-Handbuch erwähnt, empfehlen sich für dieses Abendessen jedoch leichte Speisen (hier aus der karibischen Küche), die schmackhaft aber nicht belastend sind (z.B. Fisch oder Hühnchen mit div. Gemüsebeilagen). Ansonsten kann ich DK3GI nicht ganz beipflichten, was sein Statement über Coke angeht... ich „ernährte“ mich während der Contestnächte weitgehen nur davon, habe aber auch aufgrund der hohen Temperatur gänzlich auf Kaffee verzichtet. Aber die Methoden der Energiezufuhr sind wohl individuell recht verschieden ...

40 Meter ist nicht jedermanns Sache, aber notwendig und von 9Y4 auch ein sicherer Multiplikator, nachdem üblicherweise nur noch 9Y4VU (SOSB 15) und 9Y4MZ (SOSB 20) am Contest teilnehmen. 9Y4H (K6NA) ist ja schon seit einigen Jahren verschwunden...

Als Teilnahmeklasse wurde un-assisted gewählt, obwohl ein Internet-Anschluss einschließlich flatrate zu Verfügung stand. Sicher wäre der eine odere andere Multi vielleicht noch ins Log gekommen, aber der Aufwand, ständig in 2 Fenstern auf einem 14,1 Zoll-TFT-Schirm herumzustöbern, war mir dann doch zu hoch. Mir ist leider keine softwaremäßige Verknüpfung zwischen CT und Internetcluster OH2AQ bekannt.

Die CONDX waren gemäß der Vorhersage als eher problematisch bis katastrophal zu bewerten, was mich aber nicht davon abhielt, trotzdem als SOSB 40
aufzutreten, weil (noch) nicht für alle Bänder Antennen aufgebaut sind. Die Auguren haben nicht ganz Wort gehalten... es war nicht katastrophal, aber in der ersten Nacht zumindestens sehr schwierig.

Und los geht´s...

Nach ca. 3 Stunden Betrieb stellt sich ein mir bestens bekanntes Geräusch ein, was nicht einer lokalen Störquelle zuzuordnen ist... ein nettes angenehmes Rauschen, das alle Signale verwäscht und mit einer leichten Dämpfung einhergeht ... Unruhe im Magnetfeld der Erde ! Also wie vorhergesagt, Probleme auf den low-bands. Also weg vom schweisstreibenden Split-Betrieb mit EU, hin zum fast ebenso schweisstreibenden Split-Betrieb mit USA. Trotz dicken Signales wollen sich nicht so recht langanhaltende Pile-ups einstellen, so daß die erste Nacht mit enttäuschenden 900 QSOs beendet wird. Meinen Beobachtungen zufolge haben dieses Jahr deutlich weniger US-Stationen am CQWW teilgenommen, zumindestens auf diesem etwas ungemütlichen Band. Der 11. September hat wohl auch hier seine Spuren hinterlassen ....

Das Arbeiten von Multiplikatoren aus Asien und dem Pazifik in den frühen Morgenstunden des Samstag ist ernüchternd erfolglos.... kein VK, kein VK6 (Z 29), kein ZL, keine sonstigen Pazifikstaaten außer KH6 und JA.... ich denke schon, ich bin daran selber schuld, aber V26B kann zwischenzeitlich von ähnliche Probleme berichten. Lediglich TI1C mit seinen 8-el-Quads, und 2000 km weiter im Westen, kann einiges bereits am ersten Morgen arbeiten.

In der südlichen Karibik endet die Betriebszeit morgens mit dem Zusammensuchen von Multis aus dem Pazifik und Südost-Asien bis spätestens gegen 7 Uhr Ortszeit, d.h. eine Stunde nach Sonnenaufgang. Tagsüber ist das Band absolut „tot“, die Tagesdämpfung ist zu gross für die Entfernung nach USA und die wenigen Stationen, die auf dem Band zu hören sind, stammen meist aus YV, sind oft unlizensiert, laut und uninteressiert am Contest. Also Frühstück und dann ab ins Bett nach ca. 11 Stunden Betrieb.

Um 17 Uhr Ortszeit am Samstagabend geht es wieder los.... frustrierend ... alles ist zu hören, wirklich alles, was östlich ist, aber nirgends kommt man dran. Nirgends ... ich glaube auch nicht mit 10 kW, hi. Der eine oder andere Multiplier aus dem mittleren Osten zeigt sich, ist aber mit EU-pile-up so zugedeckt, daß ein Durchkommen nicht möglich ist. Von CN südwärts ist alles tot, nur tot ... kein ZS, kein Z21, nichts dergleichen, Afrika existiert nicht, außer den brüllend lauten Signalen aus EA8 und D44. Auch E30 ist nicht zu hören... Die Stunde bis zum Sonnenuntergang ist nervtötend, weil weder QSOs zu fahren sind, noch nennenswert Multis zu arbeiten.... man kann nur aufschreiben, wo sie sind und hoffen, daß sie ihre Frequenz noch etwas halten und vor allem die Lust  an
40 nicht verlieren. Irgendwann gelingt u.a. auch mit viel Mühe ein QSO mit LX5A, OP DK6WL, dem ich (logischesweise) auf die Rückseite der Antenne schreie, der aber immerhin 9Y4 versteht und sich den Rest selber zusammenreimt, hi. Ich beobachte V26B mit mindestens den gleichen Problemen, wenn nicht noch schlimmer, weil dort offensichtlich wenig erfahrene OPs an der 40m-Station sitzen, bzw. schlecht empfangen wird.

Kurz nach Sonnenuntergang wendet sich das Blatt, Europa, Asien und der Nahe Osten gehen auf wie ein Scheunentor und auf einmal ist für Stunden die
Frequenz zu halten, wenn auch im sog. CW-Bereich, was mir ein besonders hartnäckiger DL-OP in Phonie zu erklären versucht... er hat wohl mitbekommen, daß sich hinter 9Y4TBG ein DL-OP verbirgt, ist jedoch aufgrund meines 9Y4-slangs leicht verunsichert .... ich verweise ihn an die noch tiefer im Band arbeitenden Stationen, was irgendwann auch gelingt. Die meisten fehlenden Multis kommen herein, Mittelasien und vor allem aber Afrika bleiben ein schwarzes Loch. Bis zum Ende fehlen die entsprechenden Länder und Zonen. Warum das trotz brauchbarer Bedingungen in der 2. Nacht und absolut freier Sicht der Antenne zum Atlantik so ist, bleibt mir bis heute ein Rätsel.

Noch ein Fehler:
der IC-735 lässt sich beim Split-Betrieb schlecht schnell zwischen Sende- und Empfangsfrequenz hin- und herschalten, insbesondere in der zweiten Nachthälfte mischen sich naturgemäss USA und EU gleichmässig unter den Anrufern. Bei dem hohen Anteil von Splitbetrieb ist die Verwendung eines moderneren Rigs oder eines Zweitempfängers obligatorisch.

Die Antenne ist so „spitz“, man möchte es kaum glauben, daß mit Richtung EU (ca. 40 deg) der mittlere Westen der USA und VE und sowieso die Westküste kaum zu arbeiten sind. Die Signalstärke normaler Stationen reicht aus um gehört zu werden, es sind aber sicher einige Stationen „durch den Rost gefallen“.  Die rundstrahlende Empfangsantenne beginnt zu fehlen. Nicht wirklich ernsthaft allerdings, da sich irgendwann das pileup etwas legt...

Zum Sonntag Morgen kommen die lange ersehnten Multis aus dem Pazifik und Ostasien herein, und auch VK6LK  erscheint wie bestellt und wie gewohnt zum
richtigen Zeitpunkt. Anstrengend, zeitraubend und weitgehend nutzlos ist das JA-pileup, aber nicht zu vermeiden, es wäre eine herbe Beleidigung für die OMs dort. JA liegt für 9Y4 ähnlich wie KH6 für DL .... nur die Stationsdichte ist umgekehrt, hi. 9Y4, bzw. alle Karibikinseln, auf denen wenig low-band –Betrieb gemacht wird, sind äußerst interessant für die JA-Dxer. Also plage ich mich zusammen mit V26B, P40W und anderen mit den JA-Stationen herum, die mit deutlichem KH6-sound in Schaaren rufen und sehr schwer auseinanderzuhalten sind. Offensichtlich hört bei den sonst so disziplinierten JA-OPs bei 40 auch der
Spass auf, jedenfalls ruft alles minutenlang durcheinander, als ob gleichzeitig halb EU losgelassen worden wäre. Ich breche das nach kurzer Zeit ab und wende mich den noch fehlenden Multis zu ....

Nach 14 Stunden Betriebszeit in der 2. Nacht ist die Stimme schwer angeschlagen und braucht samt dem ganzen OP dringend eine längere Pause. Die
Anti-Mücken-Rauchspiralen und die zahlreichen Zigarretten haben ihr übriges getan, hi.

Ich kann natürlich nicht gleich schlafen und grabe noch ein bisschen auf den high-bands herum... siehe da, ein HR hat sich dort verirrt und ich kann ihn noch auf 40 lotsen, bevor dort das Band ganz zu ist. Die eine oder andere Station bekommt noch einen Punkt von 9Y4/DL4MEH, bevor mir entgültig die Augen zufallen.

16 Uhr Ortszeit Wecken, 17 Uhr an die Station ... gleiches Bild wie Samstag, nur noch frustrierender. Die meisten Multis sind schon im Log, und die, die
fehlen, sind nicht zu arbeiten. Insbesondere E30NA entlockt mir diverse bayerische Kraftausdrücke, weil ich es zunächst den OPs dort zuschreibe, daß sie ihre Antenne nicht umschalten, um Multis zu arbeiten, sondern sich mühsam durch´s EU-pileup würgen. Ich habe E30NA bis zum Ende des Contests nicht im Log, genauso wenig wie ZS & Co. ... keine Chance, letztere nicht einmal gehört. Bis 20 Uhr Ortszeit (00:00 UTC) kommen noch einige Multis, aber wenige QSOs ins Log. Besonders nervtötend sind die vielen DUPE-Anrufer, die auf falsche Clustermeldungen hereinfallen (z.B. P40W anstatt 9Y4TBG), nur „59/9“ hören und sofort anrufen, ohne das Rufzeichen mitzubekommen. Spitze sind  5 DUPES hintereinander... da geht einem schon der Hut hoch. Um 20 Uhr ist dann alles vorbei, leider höre ich auch TI1C nicht mehr, um sein Ergebnis „abzutanken“... hätte mich schon interessiert, wie der Verleich aussieht, ohne den Anspruch erheben zu wollen, mit meiner 2-El.-HB9CV gegen seine 8-el.-Quads „anstinken“ zu wollen. Ich habe aber während des Contests bemerkt, daß auch er zu kämpfen hatte ....

Am Ende stehen nach stimmschädigenden 28 Stunden Betriebszeit nur 1900 QSOs im Log, dazu 33 Zonen und 120 Länder. Eigentlich hätten es ca. 3000 QSOs, min. 36 Zonen und 130 Länder werden sollen.... aber was die CONDX nicht hergeben, und was nicht auf dem Band zu hören ist, geht eben nicht. Nächstes Jahr wird alles besser .... jedenfalls auf 40.

73 de Andy,
DL4MEH / 9Y4TBG

Hier das Ergebnis von 9Y4TBG, SOSB 40 m: 1900 QSOs, 33 Zonen, 120 Laender, 835.000 Punkte

Stationsausruestung:
ICOM IC 735, ALPHA 374A ca. 1 kW
Antenne 2 el. "HB9CV" (Creative Design AFA40) @ 21 m Hoehe

Mal sehen, wo ich damit so im Vergleich gelandet bin...




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