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DL6MHW im CQWW CW as Single OP QRP 02.03.2006
dl6mhw (dl6mhw) Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Es ist so ziemlich genau das geworden, was ich mir ausgerechnet hatte. Mit 5 Watt funken hat natürlich seinen besonderen Reiz und man freut sich jedesmal besonders, wenn das eigene Call zurückkommt. Viele (für QRP) exotische Calls stehen im Log - etliche Multis haben mich aber auch nicht gehört.
Beispielsweise haben CQ-rufende FK8HC oder HC8N (auf 40m) mich einfach nicht gehört. Ich habe aber immer der gar nicht so starken Versuchung
widerstanden, mal ganz kurz die Leistung hochzudrehen, sondern einfach auf den Doppelmulti verzichtet. (Solche Regelverstöße sind zwar überhaupt nicht kontrollierbar, aber der QRPer quält sich ja zur eigenen Freude und weiss auch im Voraus, dass er mit solchen "Anschuldigungen" leben muss ;-) Die Liste der nicht erreichten Stationen ist jedenfalls recht lang.

Ab Mittwoch habe ich angefangen die Station vorzubereiten (Endstufe abbauen - hi ;-). Weil ich unbedingt mal SO2R machen wollte, um so beim S&P auch noch ganz nebenbei QSOs machen zu können, musse ich noch zwei Rechner vernetzen. Das vernetzen der Notbooks mit Ethernet hat dann fast 1 Tag gedauert und zu keinem Ergebnis geführt. Das Ansteuern des FT1000MP mit CT (auch zum erstenmal versucht) hat nach etlichen Stunden dann doch funktioniert.

Letztendlich habe ich die Rechner über COM-Schnittstelle vernetzt. Am Freitag habe ich dann noch die Butternut als Zweitantenne für alle Bänder aufgebaut.

Beim Testen am Freitag Nachmittag konnte ich mit DU/DK3GI funken - trotz kleinem Pile-Up klappte es fast sofort mit den 5 Watts. Das QSO mit Roland war jedenfalls eine nützliche Zusatzmotivation.

Da für den 26. Störungen durch CMEs angesagt waren, habe ich mich zunächst besonders auf 80, 160 und 40 konzentriert. Positiv war, daß CN8 auf 80 m sehr schnell im Log war, das mich etliche Ws auf 80m gehört haben und dass auf 160 m doch einige Europa-Multis geklappt haben. Negativ war, daß CN8WW auf 160 m nicht geklappt hat, das auf 40 m kein Südamerika und nur J3A aus Zone 8 ins Log wanderten. Jedenfalls waren alle Ws 40m erreichbar. Das Band war auch bis fast 7.1 mit CW Stationen ausgestattet.

Danach habe ich im Laufe des Vormittags bis zum Nachmittag sehr gründlich über 20m (2 Stunden) und 15m (3 Stunden) gedreht. Auf 20m waren wieder die Ws dominant, aber auch etliche ferne und nahe Europäer waren mit 5 Watt und Quad zu erreichen und brachten viele nützliche Multis. Zu großer Freude haben auch ein VK und 9G geklappt.

Auf 15 m haben die Ws (zum Glück) erstmal gefehlt. Stattdessen gab es einige JAs, etliches Europa, PY und dann (12 UTC) doch noch einige Ws. Besonders erstaunlich, dass die 5 Watt für KH2 und KH0 gereicht haben.

Um 1240 UTC habe ich dann den Absprung nach 10 m gemacht. Vor allem Nordamerika war präsent. Statt des eigentlich geplanten Mittagschlafes habe ich mich entschlossen mal CQ zu rufen. Natürlich waren nur wenige QRGs im oberen CW-Bereich frei. Das Rufen brachte aber ganz gute Resonanz obwohl ich desöfteren "richtigen" Stationen weichen musste. Nun wollte ich auch mal versuchen mit dem zweit-TRx auf 20/15 m Multis zu arbeiten. (Mein erster SO2R-Versuch im Leben!). Das ging aber gar nicht so gut, trotz QRP waren doch deutliche Tast-Klichs vom jeweils anderen Sender zu hören. Das stört im wirklichen Leben (Contest) doch deutlich mehr, als bei den vorausgehenden Tests. Dann gab es noch eine Brummschleife, die sich immer mit dem Lüfter des Netzteils einschaltet. (Warum das Netzteil bei der geringen Leistung lüfteten muss ist mir unverstädlich - aber es tut es auch bei nur RX). Die Sache mit SO2R war mir dann doch zu anstrengend - da muss noch etwas an der Umschalterrei gemacht werden und ich muss mal orendlich üben. Also habe ich mich beim CQrufen entspannt und auch mal die sitzende Position verlassen und im Stehen gefunkt. Ingesamt wanderten so gut 100 Stationen ins Log, fast ausschliesslich Ws.

Nun war es schon fast Dunkel, so dass ich wieder auf die unteren Bänder ging - mit einigen Multis. Hier besonder erfreulich ein JA auf 40m. Zurück auf 10m und 15 m konnten wieder etliche Amis ins Log geschrieben werden - aber auch VP5 und 8P auf 15m. 20m war nicht sonderlich ergibig. So wurden die unteren Bänder wieder für 1-Pkt.-QSOs und Multis genutzt. Auf 160m gab es nicht viel Neues und auch auf 80 und 40 waren die Zuwächse eher bescheiden. Also ging ich nach 23 Stunden erstmal ins Bett. Mit 670 QSs, 60 Zone und 200 DXCC war ich doch recht zufrieden. Auch weil auf 10m noch viele Multis fehlten.

Dann habe ich doch wieder etwas länger geschlafen als gewollt und war erst gegen  4 UTC wieder auf dem Band. Zwischen 160, 80 und 40 hin- und herspringend ergaben sich zwar noch etwa 20 neue Multis - allerdings gab es weder die erhoffte Zone 8 auf 80 m noch Südamerika auf 40m.

Nachdem es richtig hell war, ging ich daran die Multizahl auf 10m "anzugleichen". Es ging sehr gut nach JA, aber auch nach UA9/0. Hingegen waren die Signale aus dem näheren europäischen Umfeld sehr bescheiden. Im Gegensatz zu 15 und 20 liessen sich viele Tote-Zonen-Länder auf 10m nicht arbeiten. Auch mit einigen JAs gab es Probleme. Durch sehr laute Echos waren die Calls teilweise nicht aufnehmbar. Sehr erfreulich war das QSO mit DX1S nach vielen Versuchen - Danke Roland für den Doppelmulti! 

Dann ging es munter auf 15m weiter. Hier waren auch wieder mehr Europäer erreichbar. Höhepunkt war das QSO mit KL7Y in Zone 1. Zürück auf 10m gab es dann in 10 Minuten 3 Doppelmultis mit 8Q7WW, CE3F und JT1B. Auch 3E1DX, FY5KE und LU gelangen nach etlichen Mühen.

Um 13 UTC war es nun Zeit wieder etwas für das 20m-Band zu tun. Allerdings gab es neben JA und Zone 25 wenig Neues. Auch Zone 8 war immer noch offen. Also zurück auf 10m, wo neben Ws, 4 mal Karibik, HC8N und TI auch Zone 38 mit ZS6 gefunkt werden konnte. Auf 15 m gab es dann SU9ZZ und TZ6DX. Da es langsam dunkel wurde machte ich mich daran, die verbliebenen Ws auf 10m und dann 15m wegzufunken. (Hier wurde ich kurz durch heimkehrende Andrea und Lena unterbrochen) Nachdem 15 nicht mehr so richtig wollte ging es auf 20m. Aber die Singnale hörten sich recht seltsam an. Auch war immer noch keine Zone 8 zu finden.

Auf 160 m konnte mich dann (20 UTC)  auch niemand mehr aufnehmen. Auf 40m sah es ähnlich aus. Mit QRP kann man bei Aurora wohl doch kaum was
machen. Ich wollte schon fast schlafengehen aber auf 80m ging es wieder etwas besser. Ein mutiger Abstecher auf 20m hat sich dann bezahlt gemacht. Drei neue Zonen ( endlich Zone 8 und auch YB mit Zone 28) und 8 neue DXCC habe die Multizahl fast dem Ziel angenähert.  Einige abschliessende QSOs auf 40m gingen nach UA9. Leider hat mich der CQrufende HC8N  nicht gehört.

Einige erhoffte Zone fehlen, z.B. 33 auf 160m, 8 auf 80, 9 auf 40 und 20, etc. Insgesamt fand ich, daß wenig Afrika (außer Zone 33) QRV war. Auch hatte ich den Eindruck, das etliche Karibik-MMs wegen CN8WW in diesem Jahr nicht aktiv waren. CN8WW steht auf 5 Bändern im Log.

      Call:      DL6MHW
      Category:  Single Operator QRP
      Power:     QRP      
      Band:      All Band
      Mode:      CW
      Country:   Fed. Rep. of Germany
      Zone:      14

      BAND     QSO   QSO PTS  PTS/QSO   ZONES COUNTRIES


      160       62       60     0.97      4      27
       80      168      208     1.24      7      41
       40      166      297     1.79     11      49
       20      218      469     2.15     20      57
       15      216      469     2.17     21      64
       10      319      838     2.63     25      62
     ---------------------------------------------------

     Totals   1149     2341     2.04     88     300  =>  908,308




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