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T99DX im cq ww cw 1997 01.03.2006
T9-Fahne (dl3nci) Nachdem ich 6 Jahre out of contest business war (Studium und andere Sachen) und wieder Lust bekommen hatte, endlich etwas in dieser Richtung auf die Beine zu stellen, machte ich mir Ende September Gedanken, wie und wohin die Reise gehen sollte.

Die Idee zu Bosnien kam mir bereits im August, als ich mich das erste Mal in Sarajevo zu Besuch aufhielt (meine Freundin ist dort geboren). Wir haben dort Verwandte, jedoch nahm ich bei diesem Besuch nicht die Gelegenheit wahr, mich um radio-activities zu kümmern. Erst kurz vor dem SSB-Teil des cq ww 1997 reifte der Entschluß und ich schritt im Contest-Fieber zur Tat.

1. Die Lizenz

Anrufe und diverse Faxe an die bosnischen Botschaften in Bonn und München brachten ein paar neue Telefonnummern und machten mich erst richtig heiß auf den Trip, aber konkrete Infos waren rar. Auch hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen internet-account, so daß diese Alternative ausfiel. Ergänzend dazu schrieb ich an den bosnischen Radioklub und versuchte auch auf diesem Wege mein Glück. Der entscheidende Kick kam jedoch bei einem qso auf 20m mit  T99A (Mirko aus Visoko), der mir die Telefonnummer eines Bekannten im Postministerium in Sarajevo vermittelte und mich mit dem Satz verabschiedete, den ich auf der Reise noch oft hören sollte und der Land und Leute in 2 Worten beschreibt: NO PROBLEM !

Und wie der Zufall es will: beim ersten Anruf im Ministerium erreichte ich den Präsidenten des Radioclubs-Sarajevo Emin Skopljak T91E und er sicherte mir zu, sich um die Sache zu kümmern. Alles sei NO PROBLEM ! und sein Mitarbeiter Hamo T92A werde das Notwendige veranlassen. Eine Kopie von Lizenz + Passport, sowie ein kurzes Anschreiben per Fax und 7 Tage später kam die Lizenz aus der Faxmaschine. Nun ja, erst Freude, dann Enttäuschung, denn es handelte sich um eine CEPT-Lizenz für T9/DL3NCI, ja eigentlich ok, aber für den Contest ? und dann noch die Leistungsbeschränkung von 100 W.....Kommando zurück und alles wieder von vorne.

Inzwischen hatte ich über Hamo T92A einen weiteren om kennengelernt: T93Y Boris, der bei der UNHCR im radio-room arbeitete und  sich im weiteren Verlauf meiner Vorbereitung als große Unterstützung erwies, denn er sprach perfekt Englisch und ich nur brockenweise serbokroatisch.... Es dauerte 10 Tage und etwa 200 Mark an Telefongebühren bis ich in zähen Verhandlungen den Verwantwortlichen klarmachen konnte, daß contest eben wichtig sei,  ich ein "own
callsign" benötigte und 100W auch nicht genug sind. Es lief auf das hinaus, was in arabischen Ländern gemeinhin als Bakschisch bekannt ist und in BiH eben unter dem Begriff "donation" firmiert.

Soweit so gut. Aber jetz ging das feilschen um das Callsign: "well, we have some callsignblocks here in Bosnia, T99DX is free or T99CW, but you can also have T99NCI, you know: your home call....but yet we still don`t know exactly, but be sure it`s all NO PROBLEM !" Das war auch der Grund, weshalb im Vorfeld des cw-Teils nicht genau feststand, welches call ich bekommen sollte, naja halt einfach NO PROBLEM !  OK soweit, die Lizenz war im Kasten und Boris legt noch ein gutes Wort beim Ministerium für mich ein, jetzt zum nächsten Problem, aber wie gesagt eigentlich alles  NO PROBLEM !

2. Das QTH

Sarajevo liegt ost-westwärts in einem Tal und ist von Bergen bis 1200m Höhe umgeben. Eben Balkan und das ist auch der Grund, weshalb die Stadt im Krieg so leicht zu knebeln war: stell Dich auf den Berg, schmeiß irgendwas runter, Du triffst immer.....

Mein erster Gedanke war: ich muß auf die Berge ! Der Schwager meiner Freundin checkte die Situation und meldete umgehend: it`s a problem ! Doch das war es wirklich, denn auf den Bergen sind z.T. die Serben oder Skilifte mit Hotels, aber die haben in der Nacht keinen Strom, shit happens.

Eine Anfrage beim Holiday-Inn-Hotel (dem als erstes sanierten Gebäude mit mehr als 8 Stockwerken in der Stadt), aber die wollten zunächst 300.-- pro Nacht fürs Zimmer und später - leider - keine Antennen auf ihrem Dach. Doch ich hatte Glück und traf wie gesagt Boris und es stellte sich heraus, daß er chairman des 2. Radioclubs von Sarajevo war und die hatten eine Clubstation (T9DX). Klasse, was er so erzählte: 7. Stock im Westen von Sarajevo (an der ehemaligen Front), 2 ele Quad für 20/15/10, Oblongs für 40m und 80m und ein Sloper für 160m. Super, ich brauchte keine Antennen mitzunehmen und da fiel mir
schon ein Stein vom Herzen, denn das Transportproblem istalles andere als  NO PROBLEM !

Also rumgefaxt und wie wild telefoniert: jawohl, kam die Meldung: zum cw-Teil kannst Du machen was Du willst, wir machen alle single-band
oder müssen arbeiten (Schicht bei der UNHCR). Na klasse, also doch NO PROBLEM und ich traf alle weitere Vorbereitungen.

3. Die Fahrt

Auto vollgepackt, 6 Tage vorher einen TS 570 aus dem Laden geholt und 2 Tage vorher eine TL922 von Chris DL5NAM ausgeliehen (Chris, auch bei dieser Gelegenheit nochmals vielen Dank für die PA), denn ich hatte quasi nur noch den contest-keyer als Erinnerung an meine contest-Zeit behalten, es konnte losgehen. Auf Anraten des Vaters meiner Freundin fuhr ich allein, denn im Zweifel konnte ich an den diversen Grenzen immer noch "ne rasumjem" (nix verstehn) stammeln und man würde mich in Ruhe lassen, denn es kommt nicht besonders häufig vor, daß ein Deutscher im Winter mit dem vollgepackten Auto nach BiH fährt außer er macht Geschäfte oder führt etwas im Schilde...

OK. Mittwoch 22.30 Uhr Abfahrt und nach 8 Stunden war ich - fast nur über Autobahn und ohne Wetterprobleme - ca. 250 km hinter Zagreb und 80 DM an Mautgebühren „rmer, wo das Abenteur beginnt: der serbische Korridor. In diesen gelangt man per Fähre über den Fluß Save, weil die Brücke noch nicht wiederaufgebaut ist und wird im Niemandsland von Dr. Karadzic ausgespuckt. Überall illegale Märkte, Zigarettenverkäufer, Autohändler und rechts und links verbrannte Erde: Ruinen und Schrott, es ist ziemlich apokalyptisch, wie im Film. Mein Handy funktionierte ab hier auch nicht mehr, in BiH gibt`s noch kein Roaming, no contact.  Doch 10 km später ist man in Bosnien und das komische Gefühl der Unsicherheit weicht zunachst von einem. Von wegen, Polizeikontrolle: do you have car-insurance for Bosnia ? Ja klar, ich zeige ihm meine grüne Versicherungskarte, obwohl ich weiß, daß die nicht gilt in BiH, also muß ich bei seiner Bekannten, die zufällig 10 Meter weiter ein Versicherungsbüro betreibt, 55 DM abdrücken und kann jetzt beruhigt weiterfahren. OK, 3 Stunden später an Tuzla vorbei, bisher alles easy, doch jetzt kommt der Kick, der das Herz eines jeden Autofahrers in high frequency schlagen läßt: 250 km Serpentinen Berg rauf, Berg runter und das bei glitschiger Fahrbahn und vielen Mitkonkurrenten "driving italian style", vor allem den LKW`s. Nach 6 Stunden und vorbei an 5 (!) Unfällen erreiche ich am Donnerstag um 15.30 Uhr Sarajevo. Die Einfahrt in die Stadt wird auf der rechten Straßenseite begleitet vom derzeit größten Friedhof Europas, es läuft mir eiskalt den Rücken herunter, Erinnerungen an CNN und die Zeit vor 2 Jahren kommen wieder hoch. Aber ich bin endlich da.

4. Die Stadt

Meine Verwandten sind in der Arbeit, also hole ich die Lizenz. Im Ministerium sind alle freundlich, wir rauchen erst mal eine Zigarette und machen small-talk. Ja die Lizenz: "well, we have prepared all, NO PROBLEM !" und richtig, gegen eine donation von gerade mal 100 Deutschen Märkern habe ich das Papier in Händen: hello Marcus, welcome to T99DX ! (Anm. Die offizielle Währung ist zwar Dinar, jedoch sind alle Preise in DM ausgezeichnet und werden auch so bezahlt)  Froh, daß ich nicht wie üblich ein paar Begrüßungs-Schnäpse in mich reinschütten mußte - zugegeben, es ist immerhin ein Ministerium - gehe ich in das nächste Cevapcici-Restaurant und hole mir zur Freude des Tages eine Begrüßungs-Portion, es sind die besten Cevapcici der Welt in Sarajevo.....alles ist NO PROBLEM !

5. Die Leute

Abends erreiche ich endlich Boris und wir verabreden uns für 20.00 Uhr in der Clubstation. Es sind ca. 8 Leute da und ich bin überrascht, daß (fast) alle Anwesenden jünger sind als ich, bis auf Boris, der ist auch 27. Wenn ich bei Glücksrad ein Synonym für Gastfreundschaft finden müßte, die Antwort lautet: SARAJEVO !

Sie bieten alles auf was sie haben und wir talken und talken, es wird spät. Noch kurz die Antennen checken, bis auf die 40 m Oblong geht alles, und die werden wir morgen reparieren....

Freitag morgen, 3 Leute sind wie verabredet erschienen und wir hängen die Oblong neu auf. "Wir" heißt in diesem Fall: "you check your station, we check the antennas". Es scheint, als erledigen sie wirklich alles, was ich brauche. Noch schnell die FD4 von Dieter DF4RD (danke auch Dir für den ganzen Support im Vorfeld des contests) aufs Dach (das habe ich mir dann nicht nehmen lassen) und ich erhalte einen Schlüssel für die Station, denn die anderen müßen in die Arbeit /Schule und plötzlich bin ich alleine. Der Standort scheint wirklich ok zu sein, wie gesagt 7. Stock und freie Sicht bis zu den Bergen, es scheint heute sogar die Sonne, ein herrlicher Tag.

Ich checke die condx und rufe kurz cq auf 15m um meine Entscheidung für die Teilnahmeklasse im contest zu fällen. Ein pile-up jagt das nächste und nach 2 Stunden und 200 qso`s lege ich für`s erste den Schalter um. Nur ein Problem stellt sich: mit 100 Watt geht leider gar nix: S3 bis S5 in USA und VK, mit PA sind es satte S9+20dB. Was tun ?

Noch ein paar Tests auf 20m und 40m, aber das Resultat ist das gleiche: ohne PA scheint kein Blumentopf zu gewinnen zu sein. Ich steige auf den Mast und überprüfe alle Leitungen und Verbindungen, aber ich kann nichts Fehlerhaftes finden, es sind offenbar die Berge, die das Problem verursachen, na gut ich muß mich damit abfinden und verlasse das Shack. It`s time for diner. Meine Verwandten kochen heute richtig auf und nach 3 Stunden packe ich mit 3-fach vollem Bauch meine restlichen Sachen und fahre zur Clubstation. Diesmal sind ca 20 Leute da und wir feiern bis 3 Stunden vor Contestbeginn. Sie erzählen von
der Zeit im Krieg und davor, ich bekomme große Augen, was die Jungs alles auf die Beine gestellt haben, they are all real weird contesters....im Krieg 120.000 qso`s als T9DX und jeden Contest mitgemacht der irgendwie greifbar war, alles um sich abzulenken, ich kann mir das alles gut vorstellen.

6. Der Contest

Ab 22.00 Uhr MEZ bin ich allein.  Ich bin jetzt schon fertig (8 Stunden Schlaf in 72 Stunden) und ein Versuch zu schlafen erweist sich als sinnlos. Also wieder Kaffee kochen, alles checken, das Notebook läuft, die Station ist in Ordnung, auch die Antennen hängen noch alle, everything must go ! Noch schnell prüfen, ob genug Wasser in den Reserveflaschen ist, denn Wasser gibt es nur 2 x 4 Stunden täglich und je nach Stadtteil zu unterschiedlichen Zeiten. Das total verdreckte Auto steht auch noch vor der Tür, denn der Wohnblock wird von bewaffneten Soldaten mit Panzer und Schnickschnack bewacht: man hat mir gesagt, alles sei sicher. NO PROBLEM !

00.00 zulu, it`s getting started und es geht ganz gut. 40, 80, 160m läuft ganz ok, aber in der Hauptsache Europäer, nur USA auf 40 + 80m. Das Signal scheint zu passen, obwohl ich die PA nur mit zwischen 500 und 700 Watt output fahre.

Ich checke die Heizung, denn ist es ist richtig heiß im Shack. Es handelt sich um ein Heizungspatent "made in sarajevo": Gas wird über einen Gartenschlauch an ein Stück 30 cm langes und perforiertes Metallrohr geleitet und entzündet, um dann brennend in einen Art Kanonenofen gelegt zu werden. Es sieht etwas  seltsam aus, aber es funktioniert.

Irgendwie klappt es nicht so gut: 20m und 15m gehen auf, aber die Japaner sind leise und ich suche lieber ein paar Multis, denn beim cq`-Rufen ist nicht genügend Rücklauf. Die Bedingungen kommen mir "spanisch" vor, die ersten US-Serien laufen erst ab 11.00z auf 15 m. 10m ist fast total tot, nur ein paar Multis und die sitzen nur knapp über der Grasnarbe und melden sich erst beim 5./6. Anruf. Ich weiß nicht was geht und konzentrier mich auf die 3-Punkte-Serien. Zwischendrin wieder Kaffee kochen und viel Zigaretten (insgesamt habe ich allein im Contest 7 Schachteln weggedampft). Später ab 15.00 auf 20m wieder nur stateside und Europa, erst ab 17.30z kommen die ersten JA`s auf 40m später 80m, aber wie ! 59+10dB super-laut auf der Oblong und es geht ganz gut. Aber langsam wird meine eigene Batterie leer, ich habe Probleme beim Geben (nächstes mal nehm ich das ct-Programm dafür her, ich schwör`s) meine Augen sind trotz Kaffee und ständiger Geh-Übungen im shack (während des cq-Rufens) kaum mehr offenzuhalten. Doch plötzlich bin ich hellwach:

Schüsse, Raketen und Schreie auf der total nebeligen Straße, ach du liebe Zeit, denke ich, es geht wieder los. Gedanken wie: wieviel Sprit ist noch im Tank und so weiter rasen durch mein Gehirn und ich schau auf die Terrasse und sehe Autokolonnen mit kreischenden, fahnenschwingenden Leuten in Richtung City davonbrausen. Na gut, so schlimm scheint es wohl doch nicht zu sein, aber irgendetwas muß passiert sein, sonst wäre hier nicht so ein Halli-Galli. Am nächsten Tag erfahre ich dann, daß die bosnische Mannschaft gegen die Kroaten zum ersten mal in der Geschichte des Landes im Basketball gewonnen haben und ich bin natürlich total erleichtert....

Es wird 00.00z und ich klappe vom Stuhl, kann aber gerade noch den Wecker stellen, dann fall ich ins Koma. 3 1/2 Stunden später reißt mich der Alarm aus dem Tiefschlaf und ich werde an Rick in Luxemburg erinnert: the russians have already done two antennas: the show must go on, aber wie gesagt NO PROBLEM ! Bis auf den Umstand, daß ich zunächst fast keine Luft bekomme, denn der Ofen hat offenbar doch nicht das gesamte Gas verbrannt, ich schleppe mich zum Balkon und hole mir Frischluft. Nach 5 Minuten ist alle wieder ok und eins steht fest: für den Rest des contests bleibt die Tür geöffnet !

Also weiter im Tenor. Noch ein paar qso`s auf den low-bands bis Sonnenaufgang und auf geht`s nach 15m mit JA. Bingo, aber jetzt, die Serien laufen viel besser als gestern, auch sind die Jungs lauter und zwischenrein kommt schon mal ein KL7 und ZL, es scheint besser zu werden und ich hege Hoffnungen, doch etwas aufholen zu können. Rüber nach 20m, ich höre FK8 komme aber nicht durch und rufe cq. Da kommt das highlight des Contests: FW5 ruft mich knüppellaut an und ich werde auch endlich langsam wach. Wieder weiter wechseln zwischen 15 und 20m und ab und an nach 10m schauen, doch dort rührt sich noch wenig. Und so geht es dann den ganzen Tag weiter, mal pile-up mal multis suchen, es läuft wirklich besser als gestern. Sogar 10m macht um 17.30 z kurz nach stateside auf und mir fallen ca 35 eastcoast Stationen in das Log. Zwischendrin zum ich-weiß-nicht-wievielten-mal Kaffeekochen und Aschenbecher ausleeren, die Zeit geht schnell vorbei und ich werde noch schneller müde. Dann wieder low-bands und bei mir gehen langsam aber sicher die Lichter aus. Nochmal auf 160m zwei Stunden vor Schluß. Eigentlich ein Sked mit 5A, aber ich kann ihn nicht hören, zuviel qrm und außerdem steht das Haus zwischen dem sloper und 5A. Das war wohl auch mit der Grund warum ich nicht einmal einen K1 auf 160m hörte geschweige denn gearbeitet habe. Irgendeiner muß im Cluster die Meldung rausgelassen haben, denn zum Schluß ging`s bei mir ab wie die Feuerwehr, 150 qso`s in den letzten 2 Stunden auf 160m, aber man merkte, daß ich am Ende war, die Gebefehler waren manchmal wirklich lid-mäßig. Irgendwann hörte ich nur noch Rauschen und da war es dann auch (endlich) vorbei.

Ab ins Bett und 8 Stunden Engelsträume. Nach dem Aufwachen ein erster Check, doch ich war etwas unzufrieden. Zwar lief es am Sonntag bedeutend besser, aber ein paar qso`s mehr hätte ich mir schon gewünscht. Die absolute Enttäuschung war heuer der fehlende YO auf 40m, den ich am Schluß noch gehört habe, nur er mich nicht. Naja, man merkt halt die Pause, aber es gibt ja zum Glück ein nächstes mal.
Hier die Resultate im Überblick:

Band            160     80      40      20      15      10      Gesamt
QSO s           261     346     483     471     583     62      2206
Länder          46      63      86      72      90      23      380
Zonen           6       15      25      26      31      15      118     
Punkte          2.064.708

7. Finale

Nach dem Abbau und einer langen Abschiedsparty am Abend war schon alles vorbei und es kam mir vor als wäre ich gerade erst angekommen, denn im Contest hatte ich jedes Zeitgefühl verloren: du hängst so richtig in deiner eigenen Zeitschleife....

Viele Wünsche von den vielen total sympatischen Leuten und die Einladung, nächstes Jahr in jedem Fall wieder willkommen zu sein (vielleicht als multi/single ?) machten es leichter und so packte ich meine Sachen und fuhr am nächsten morgen gen Germany zurück. Goodbye Sarajevo....see ya !

8. Anmerkung

Gastlizenzen und Contestaktivitäten aus T9 sind in Absprache mit den dortigen Behörden und om`s ohne große Schwiergkeiten (siehe Rubrik NO
PROBLEM !) durchführbar. Für die Anreise gibt es alternativ inzwischen jede Woche mehrere Flüge aus DL direkt nach Sarajevo (ca. DM 500.--) Genaue Infos stelle ich auf Anfrage gerne zur Verfügung. Die qsl-Karten werden im Januar gedruckt und können über mein homecall direkt oder übers DARC-Büro angefordert werden. In diesem Sinne, good dx !!!

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 1998 !!!

See you in Landshut....




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